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155 Jahre Musikverein Niederthalheim – ein unvergessliches Festwochenende!

Nach einer langen Planungsphase sowie einer intensiven Aufbauwoche war es am 18. Juli 2025 endlich so weit: Mit dem Abmarsch unseres Musikvereins vom Antreteplatz über die Kirchengasse hinauf zum Kirchenplatz fiel zugleich der offizielle Startschuss für unser dreitägiges Jubiläumsfest. Und von da an folgte ein Highlight dem nächsten.

Insgesamt 28 Gastkapellen aus sechs verschiedenen Bezirken sowie mehr als zehn örtliche Vereine und Körperschaften folgten am Freitag und Samstag unserem Beispiel und beschritten ebenfalls die Marschstrecke. Empfangen und bejubelt wurden sie am Kirchenplatz – welch eine wunderbare Location für den Festakt – nicht nur von den Gästen auf der Festkanzlei, sondern auch von zahlreichen Zuseherinnen und Zusehern. Zu Beginn des Festakts wurde es dann beide Male mucksmäuschenstill, als die festlichen Alphornklänge der NAPS erklangen. Aber auch die Gesamtspiel-Stücke wie „Viva La Vida“ und „Blasmusik verbindet“ sorgten für Gänsehautfeeling. Durch den Festakt führte gekonnt unser Obmann Florian Aigner und konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter anderem Bgm. Hans Öhlinger, LH a. D. Dr. Josef Pühringer, LAbg. Bgm. Christian Mader, LAbg. Bgm. KommR Ing. Wolfgang Klinger, WLR Markus Achleitner sowie AFK BR Hannes Niedermayr.  Und – wie so oft in den letzten Wochen – nahm er auch am Festwochenende wieder auf dem Jubiläumsbankerl Platz, diesmal, um einige unserer Ehrengäste zu interviewen. Nach dem „Hoamatland“ führte der Weg direkt ins Festzelt, wo wir unsere Gäste nach besten Kräften bewirteten und hoffentlich keinen Wunsch offenließen. Auch musikalisch wurden unsere Besucher:innen bestens unterhalten – wenn auch hier, im Gegensatz zur Gastronomie, eher unbewusst regional 😉: Am Freitag sorgte die „Hausruck Banda“ für Feststimmung, und am Samstag heizten „d’jung Hausrucka“ im Zelt ordentlich ein.
Egal ob stilvolles Ambiente in der Weinbar im Pfarrsaal, Partystimmung in der Barzone der Mehrzweckhalle oder Open-Air-Flair bei der Seiterlbar und (Fahr)spaß im Vergnügungspark – auch außerhalb des Festzelts gab es an beiden Abenden einiges zu entdecken. Da konnte es schon einmal passieren, dass man nicht bemerkte, wenn jemand anderes ein Auge auf das eigene Taferl geworfen hatte. Das „Taferlstehlen“ – eine Tradition, die wir uns von der Landjugend abgeschaut hatten und im Rahmen der Übergabe der Taferl als Gastgeschenke thematisierten – wurde zu unserer Freude auch tatsächlich ausgeübt. Ein weiteres Highlight für viele Musiker:innen war mit Sicherheit das Riesenkarussell – in der Luft und sich im Kreis drehend zu musizieren, ist schließlich alles andere als gewöhnlich 😊.

Ganz traditionell und doch anders fand am Sonntag der Margarita-Kirtag statt und wurde mit dem Festgottesdienst – gestaltet vom Kirchenchor und einem Ensemble des Musikvereins – feierlich eröffnet. Auch am dritten Tag unseres Festwochenendes blieb trotz der Hitze kein Platz im Zelt leer. Auf der Bühne nahm diesmal die Feuerwehrmusik Windhaag bei Freistadt Platz und unterhielt das Publikum des Musikirtages bestens.
Um 14:00 Uhr startete dann unser letzter Programmpunkt: das 1. Niederthalheimer Klassentreffen mit über 40 angemeldeten Jahrgängen! Nach der Begrüßung im Festzelt begann auch schon die erste von vier Führungen. In der angenehm kühlen Volksschulaula durften die Absolvent:innen – ganz wie in früheren Zeiten – auf den großen Stufen Platz nehmen und den Inhalten, Anekdoten und Zitaten aus der Schulchronik lauschen, perfekt vorbereitet und präsentiert von Volksschuldirektorin Dipl.-Päd. Christa Brandstötter. Mit diesen kleinen Anstößen fürs Gedächtnis wurden viele Erinnerungen wieder aufgefrischt – und auch gleich mit den anderen Besucher:innen geteilt. Es entstand eine lebendige Eigendynamik, die wunderschön mitanzusehen war und wie wir sie uns nicht besser hätten wünschen können. Damit dieses besondere Zusammentreffen nicht so schnell in Vergessenheit gerät, konnten sich die „Klassenkamerad:innen“ zum Abschluss beim großen Bilderrahmen noch für ein neues Klassenfoto ablichten lassen.

Aber wie jedes schöne Ereignis hatte auch dieses Festwochenende irgendwann ein Ende – und so wurde in den späten Nachmittagsstunden mit den Abbauarbeiten begonnen. Am Montagmittag war das Zelt bereits verschwunden, und am frühen Abend konnte man vom Festgelände schon fast nichts mehr erkennen.

Nach einem so einzigartigen und besonders für uns Musiker:innen legendären Festwochenende bleibt uns nur zu sagen, dass wir sehr dankbar sind!
DANKBAR, dass wir das Fest ohne Verletzungen oder andere Vorfälle durchführen konnten.
DANKBAR, dass uns der Wettergott so außerordentlich wohlgesonnen war.
DANKBAR, dass wir so viel tatkräftige Unterstützung von unterschiedlichsten Personen und Institutionen in den verschiedensten Formen erfahren durften.
DANKBAR, dass sich all die Arbeit und der Aufwand in einem erfolgreichen und erinnerungswürdigen Festwochenende widerspiegelten und wir so viel lobende Worte entgegennehmen durften.

DANKE, dass ihr – ganz unter dem Motto „d’Musi lebt, Thoihaum bebt“ – gemeinsam mit uns ausgelassen, begeistert und gebührend unser 155-Jahr-Jubiläum gefeiert und dieses Fest unvergesslich gemacht habt!

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